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KLEBEN WIE GEDRUCKT

Der System-Vorteil der siebdruckfähigen Haftklebstoffe liegt in der exakt begrenzbaren Klebstoffkontur. Eine millimetergenaue Platzierung, auch von feinen, filigranartigen, freistehenden Klebstoffgeometrien, ist kein Problem für diese Applikation.

Beim Siebdruckverfahren wird der flüssige Klebstoff mit einer Rakel durch eine Druckform auf den Bedruckstoff (Substrat) gedrückt. Diese Druckform besteht aus einem Polyestergewebe, das offene Maschen im Bereich der Klebstoffkontur aufweist und ansonsten keinen Klebstoff durchlässt. Durch die Auswahl des Siebgewebes (Fadenzahl, Fadendurchmesser) wird die Klebstoff-Schichtdicke definiert. Für technische Anwendungen sind heute Trocken-Schichtdicken von 50µm üblich. Für Sonderanwendungen, bei denen ein breiterer Fügespalt zu verfüllen ist, sind bis 160 µm möglich. 

Bereits Anfang der 70er Jahre begann man, die spezifischen Vorteile des Siebdruckverfahrens für die Klebstoffverarbeitung zu nutzen. Heute finden wir mit Haftklebstoffen siebgedruckte Materialien in vielen Industriebranchen, wie z.B. beim Automobilbau, in der Haushaltsgeräte- und Elektronikindustrie, bei der Herstellung optischer Anzeigeinstrumente sowie in der Werbemittel- und Schilderindustrie. Die Vielfalt dieser Gebiete bedingt eine ebenso große Vielfalt der Substrate, die selbstklebend ausgerüstet werden müssen. 

Dies beginnt beim einfachen Karton, reicht über Metallfolien und Lackfilme bis in die Kunststoffindustrie, bei der Folien, Schäume und Hartmaterialien von fast allen gängigen Kunststoffen (PVC, Polycarbonat, Polyester, Polyethylen, Polypropylen, PMMA, PUR usw.) selbstklebend ausgerüstet werden. 

 

 

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